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| Die Aabachtalsperre, die dem „Wasserverband Aabachtalsperre“ gehört und im Rahmen ihrer Stauanlage ein Teil eines weitläufigen Wasserschutzgebiets ist, wurde für die Trinkwasserversorgung und den Hochwasserschutz gebaut; eine nachrangige Bedeutung hat die Funktion des Abachstausees als Freizeitgebiet.
Die aus Aabachstausee mit Vorsperre und Aabachtalsperre bestehende Stauanlage liegt in Ostwestfalen zwischen Bad Wünnenberg (Kreis Paderborn) im Nord-Nordwesten und Marsberg (südlich benachbarter Hochsauerlandkreis) im Südosten bzw. zwischen dem Sintfeld im Nordosten und den Briloner Höhen im Südwesten. Die Aabachtalsperre wurde 2,85 km süd-südöstlich von Bad Wünnenberg als Staudamm von 1975 bis Mai 1978 erbaut; über den Damm führt die Kreisstraße „K 36“, welche die Bad Wünnenberger Stadtteile Fürstenberg im Nordosten und Bleiwäsche im Südwesten miteinander verbindet. Ihr Probestau dauerte von April 1979 bis Juni 1982. Die Talsperre wurde 1983 in Betrieb genommen.
Die Talsperre wurde als Zonendamm mit innerer Kerndichtung und vorgelagertem Dichtungsteppich errichtet; sie besteht aus Hanglehm und stark verwittertem Schluffstein. Das für den luft- und wasserseitigen Stützkörper benötigte Schüttmaterial besteht aus verwitterungsarmem Kalkstein, für die diesbezüglichen Übergangszonen wurde angewitterter Schluffstein verwendet. Unter dem wasserseitigen Dichtungsteppich befindet sich ein Kontrollgang .Die Aabachtalsperre hat eine kleine Vorsperre, deren Staudamm ähnlich aufgebaut ist wie die Hauptsperre und die etwa 430 m lang und maximal 130 m breit ist. In das Staubecken der Vorsperre mündet der aus Richtung Süden kommende Aabach.
An der Stelle der heutigen Aabachtalsperre und in dem sich an diese direkt anschließenden Bereich des Aabachstausees befanden sich bis zum Baubeginn des Staudamms etwa sieben kleine Fischteiche, die vom Staudamm überbaut bzw. vom Stausee überflutet wurden. Außerdem wurde das an der alten Landstraße (Kreisstraße K 36) zwischen den Ortschaften Fürstenberg und Bleiwäsche gelegene Gasthaus „Bumbams Mühle“ vom Wasser überflutet, dessen Mauern bei niedrigem Wasserstand zu sehen sind und woran die auf der „Halbinsel“ zwischen Süd- und Südostarm des Stausees befindliche „Denkstelle Bumbams Mühle“ erinnert.
Die Aabachtalsperre dient mit dem Aabachstausee der Trinkwasserversorgung von mehr als 200.000 Einwohnern der Kreise Paderborn, Soest, Gütersloh und Warendorf sowie dem Hochwasserschutz und der Sportfischerei. Der Aabachsee liegt in naturbelassener Landschaft und ist wenig touristisch erschlossen; direkt am Stausee liegen keine Ansiedelungen. Er ist von einem rund 9 km langen, asphaltierten Rundweg umgeben, der von Wanderern, Fahrradfahrern und Inline-Skatern genutzt wird. An einigen Stellen des Aabachstausees finden Angler gute Möglichkeiten. Voraussetzung für das Angeln ist ein gültiger Fischereischein und die Teilnahme an der „Informationsveranstaltung zur Fischereilichen Bewirtschaftung Aabach-Talsperre“, die im März jeden Jahres vom Wasserverband Aabachtalsperre durchgeführt wird. Fischereischeine werden im Wasserwerk des hiesigen Wasserverbands ausgegeben.Weitere Freizeitnutzung ist nicht möglich, weil der Stausee und seine Umgebung Wasserschutzgebiet sind.
Um die Diashow zu starten, bitte warten bis alle Miniaturen aufgebaut sind dann einfach auf eines der Bilder klicken, der Wechsel erfolgt alle 3 Sekunden.
Quelle: Wikipedia
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