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Motorradsaison-Abschlussfeier der Motorradfreunde-Deutschland im Hotel zum Rednitzgrund,
in Stein bei Nürnberg mit Ausfahrt zur Befreiungshalle in Kelheim. (12-14 Oktober 2007)
"SteinZeit" 2007
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Die Befreiungshalle ist ein Denkmal auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim in Niederbayern. Sie steht von Regensburg gesehen donauaufwärts an der Einmündung der Altmühl bzw. des Main-Donau-Kanals in die Donau. Errichtet wurde die Befreiungshalle im Andenken an die gewonnenen Schlachten gegen Napoleon während der Befreiungskriege in den Jahren von 1813 bis 1815. Auftraggeber des Baus war König Ludwig I. von Bayern.
Der mächtig wirkende Rundbau aus Kelheimer Kalkstein ruht auf einem dreistufigen Sockel, der als achtzehneckiges Polygon ausgebildet ist. Die Außenfassade wird untergliedert von 18 Strebepfeilern, die von 18 Kolossalstatuen Johann Halbigs als Allegorien der deutschen „Volksstämme“, die an den Schlachten beteiligt waren, gekrönt werden. Die Kolossalstatuen repräsentieren folgende 18 deutschsprachige Volksstämme: Franken, Boehmen, Tyroler, Bayern, Oesterreicher, Preussen, Hannoveraner, Maehren, Sachsen, Schlesier, Brandenburger, Pommern, Mecklenburg, Westphalen, Hessen, Thueringer, Rheinlaender, Schwaben (umlaufend in dieser Reihenfolge bei willkürlich gewähltem Beginn).
Die Rundhalle hat eine Höhe von 45 Metern und einen Durchmesser von 29 Metern. Ihr Inneres wird durch eine Kuppel erhellt. Die innere Empore erreicht man über 125 Stufen. Nach weiteren 40 Stufen gelangt man auf die äußere Aussichtsterrasse, von der man eine weite Sicht in das Donau- und Altmühltal hat. Ab Saison 2008 ist der Kuppelsaal auch für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte per Aufzug erreichbar.
Das Innere der Halle ist als großer Kuppelsaal gestaltet, der durch ein Opaion im Scheitel der Kuppel erhellt wird. Die Wände werden gegliedert durch 18 Segmentbogen-Nischen, über denen sich ein Bereich für Inschriften befindet sowie eine abschließende Säulengalerie toskanischer Ordnung. Vor den Nischen, die die Namen der Schlachten der Befreiungskriege tragen, stehen jeweils zwei 3,30 m hohe Siegesgöttinnen (Viktorien), so dass sich insgesamt die Zahl von 34 Standbildern ergibt. Die Siegesgöttinnen reichen sich die Hände zu einem feierlichen Reigen, mit Ausnahme der beiden direkt neben dem Eingang stehenden Figuren. Letztere wurden aus weißem Marmor aus Tirol gefertigt. Da dieser Tiroler Marmor sehr teuer war, wurden die restlichen Viktorien aus weißem Carrara-Marmor hergestellt. Entworfen wurden sie von Ludwig Schwanthaler. In den Nischen befinden sich jeweils zwischen zwei Viktorien 17 vergoldete Schilde aus Bronze, die ebenso wie das 7 m hohe Eingangstor der Halle aus eroberten Geschützen gegossen wurden. Die Vielzahl der Siegesgöttinnen verweist auf die Mitgliedsstaaten des Deutschen Bundes (die real zwischen 39 und 35 schwankte), die sich hier in einer Geste der Eintracht die Hände reichen. Damit enthielt das Denkmal auch ein Bekenntnis zum politischen Status quo, in diesem Fall zum fürstenstaatlichen Föderalismus in Deutschland, der im Unterschied zu der von bürgerlicher Seite aus geforderten Errichtung eines gesamtdeutschen Nationalstaats eine weitgehende Eigenständigkeit der einzelnen deutschen Staaten bedeutete.
Die offensichtliche Vorliebe für die Zahl 18 ist darin begründet, dass sowohl die Völkerschlacht bei Leipzig als auch die Schlacht bei Waterloo an einem 18. Tag des Monats stattfanden. Sie findet sich auch in der Zahl der 54 Säulen und 54 Pfeiler (3 mal 18), in den zweimal 36 Säulen im oberen Umgang (2 mal 18) und in den Inschriften für je 18 Feldherren und zurückeroberte Festungen.
Quelle Wikipedia
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